WEB-Abmahn-Falle - DCcon International

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WEB-Abmahn-Falle

Privat Sphäre

Online Shop in der Abmahn-Falle

Ein Onlineshop ist tausendmal komplizierter als wenn Sie Ihre Waren auf einem Marktstand anbieten. Start-up Unternehmen und neue Online-Shop Betreiber werden das schnell zu spüren bekommen. Wenn Sie im Internet mit einem Shop loslegen, wird man Sie bald mit einer Abmahnung konfrontieren und auf "unlauteren Wettbewerb" kostenpflichtig hinweisen.
 
In Deutschland wird die Einhaltung des lauteren Wettbewerbs nicht durch eine staatliche Behörde kontrolliert, sondern ist dem Zivilrecht überlassen, was sich zu einer lukrativen Abmahnindustrie entwickelt hat. Hier werden aus Gewinninteresse Existenzen und Lebensträume von Abmahnvereinen vernichtet, vom gesamtwirtschaftlicher Schaden ganz zu schweigen.
 
Es sind meistens Kleinigkeiten wie eine vergessene Allergenverordnung wenn Sie Omas Marmelade verkaufen wollen, Impressumspflicht, Bestell-Button-Form, Preisangabe mit fehlendem Umsatzsteuerhinweis, PS anstelle von KW bei der Motorleistung oder Cookie-Speicherung, alles Peanuts eigentlich, aber eben auch alles astreine Rechtsverstöße in Deutschland, die Rechtsanwälte und Verbrauchervereine abmahnen dürfen. Neben der horrenden Abmahngebühr wird Ihnen auch noch eine fette Vertragsstrafe angedroht, wenn Sie die mit der Abmahnung einhergehenden Widerrufserklärung nicht einhalten.
 
Eine Abhilfe können Sie nur dadurch erreichen, wenn Sie Ihre WEB-Seite von einer im Ausland ansässigen Firma betreiben lassen, oder noch besser, Ihr Start-up Unternehmen gleich ausserhalb der EU registrieren lassen.

Kontaktieren Sie uns hierzu per E-mail.

Die neue Datenschutzordnung DSGVO ab 25.05.18 schafft neue Einnahme-Quellen für die deutsche Abmahnindustrie

Mit der neuen Datenschutzverordnung ist es der Politik in Brüssel und Straßburg offenkundig gelungen, das Verständnis für den Rechtsstaat in Europa gründlich zu beschädigen. Es stört sichtlich niemanden in den entscheidenden Gremien die schon seit langem bestehende Verletzung der rechtsstaatlichen Grundsätze. Auch die seit 2009 durch den Lissabonner Vertrag erfolgte, dramatische Verschlechterung der Situation regt sich keiner mehr auf.

Der fette, aufgeblasene Deutsche Bundestag mit 711 Abgeordneten, das größte Parlament der Welt - nach dem Pekinger Volkskongress -, wusste offenbar von diesem Gesetz nichts, sonst hätten er es nicht, und anschließend der Bundesrat, durch gewunken.
  
In 99 Artikeln regelt die Verordnung, in Deutschland unter dem Namen DSGVO geführt, wie Klein- und Mittel-Betriebe, Online-Shops, Ärzte, Krankenhäuser, Vereine udgl. mit personenbezogenen Daten umgehen müssen, deutsche Justiz- und Strafverfolgungs-Behörden sind davon natürlich ausgenommen. Die Staaten Großbritannien, Dänemark und Österreich haben in Brüssel eine Softversion ausgehandelt, die deutsche, mit grünen Phantasien behaftete Vertretung der Europawilligen hat die Verordnung natürlich, wie zu erwarten, durchgewunken und muss ohne deutschen Parlaments-Beschluss umgesetzt werden.
  
Die Realität wird von einer Diktatur der Bürokratie bestimmt. So darf zum Beispiel ein Betrieb eine Person nur in ihr Mailverzeichnis aufnehmen und E-Mails senden, wenn dafür vorher eine Genehmigung erteilt wurde. Für Empfänger von Informationen unter 16 Jahre ist hierzu noch die Einwilligung der Eltern erforderlich. Die empfängerfreundliche Lösung des "Unsubscribe-Button" aus den USA wollte man den unmündigen EU Bürgern wohl nicht zumuten. Mit dieser Regelung wird allen Unternehmen und vor allem den kleineren und mittleren ein modernes Marketing extrem erschwert. Dem Datenschutz auf Ihren WEB-Formularen sollten Sie daher künftig besonderer Aufmerksamkeit schenken.
  
Das Grundübel großer IT-Firmen und Behörden, wie etwa die Zwangseintreiber für die öffentlich-rechtlichen Sender (GEZ) und SCHUFA, welche Massen-Datenklau unter dem Stichwort "Big Data", "Staatstrojaner" und "Meldedatenabgleich" betreiben, bleiben von dieser Verordnung natürlich ausgeklammert.

„Auch die äußerste Freiheit wird wohl dem einzelnen und dem Staat sich in nichts anderes umwandeln als in die äußerste Knechtschaft. So kommt denn natürlicherweise die Tyrannei aus keiner andern Staatsverfassung zustande als aus der Demokratie, aus der übertriebensten Freiheit die strengste und wildeste Knechtschaft.

Platon, er kannte leider die EU-Bürokratie noch nicht.

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